Eine grüne Erfolgsgeschichte der nachhaltigen Mobilität
Waldeck-Frankenberg(pm). Zum zehnten Jahrestag der Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Korbach und Frankenberg ziehen die Grünen-Landtagsabgeordneten aus Waldeck -Frankenberg Jürgen Frömmrich und Daniel May eine positive Bilanz. Die Strecke, die am 11. September 2015 nach jahrelangem Engagement wieder in Betrieb genommen wurde, hat sich zu einem Paradebeispiel für erfolgreiche Bahnreaktivierungen in ländlichen Räumen entwickelt. Mit mittlerweile 347.733 Fahrgästen pro Jahr hat sich das Aufkommen at sich das Aufkommen seit der Wiederinbetriebnahme mehr als verdoppelt. Die Prognosen wurden deutlich übertroffen, was die Notwendigkeit und den Erfolg des Projekts eindrucksvoll unterstricht. „Die Reaktivierung ist ein Meilenstein für die nachhaltige Mobilität in unserer Region und ein Beweis dafür, dass beharrliche grüne Politik Früchte trägt“, erklären die Landtagsabgeordneten Jürgen Frömmrich und Daniel May. „Was vor zehn Jahren gegen erhebliche Widerstände durchgesetzt wurde, ist heute aus dem Alltag der Menschen nicht mehr wegzudenken und genießt breite Akzeptanz.“
Besonders hervorzuheben ist die verbesserte Anbindung des Nationalparks Kellerwald-Edersee, der durch die Bahnverbindung als „Fahrtziel Natur“ zertifiziert wurde und nun für Touristen aus den Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Ruhr bequem erreichbar ist. Gleichzeitig profitieren Pendler von den deutlich verkürzten Reisezeiten nach Marburg, Frankfurt und ins Ruhrgebiet. Die Investition von 22 Millionen Euro, davon zwei Drittel vom Land Hessen getragen, hat sich als zukunftsweisend erwiesen. Die fünf barrierefreien Haltepunkte, die Modernisierung der Infrastruktur und die Verknüpfung mit dem Busnetz haben die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs in der Region erheblich gesteigert.
„Für die Grünen ist klar: Die Erfolgsgeschichte muss fortgeschrieben werden“, betonen Frömmrich und May. „Wir setzen uns für weitere Verbesserungen wie kürzere Taktzeiten, moderne Streckentechnik und eine noch bessere Vernetzung mit anderen Verkehrsmitteln ein. Die Reaktivierung der Strecke zeigt exemplarisch, wie ländliche Räume von einer konsequenten Verkehrswende profitieren können.“





